22./23. Oktober, Wien: VON KOLONIALER ZU DIALOGALER WELTMISSION

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Einladung zum Studientag
VON KOLONIALER ZU DIALOGALER WELTMISSION
Das Potential der Ordensspiritualitäten für die Weltkirche im 21. Jahrhundert
am 22./23.Oktber 2017 in Wien:
Beginn: 22. 10. um 17.00, Ende: 23.10. gegen 18.00
Ort: Pallottihaus, Auhofstraße 10, 1130 Wien

Hier klicken: Programm des Studientages zum Downloaden.

Sonntag Abend (Beginn 17.00)
Bernd Werle SVD, Petrus Bsteh
 Einführung in die Thematik

Montag Vormittag (Beginn 9.00)
Josef Wohlmuth
 Die Entdeckung des Dialogs als Schlüssel zur Begegnung mit den Weltreligionen

Sr. Michaela Pfeifer OCist
 Monastisches Leben und sein Verhältnis zur umgebenden Kultur: Fallbeispiele

Thomas M. Schimmel
 Migration, Urbanisation, Pluralität, Konflikte. Monistische Lösungsansätze des
franziskanischen Charismas

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Montag Nachmittag (Beginn 15.00)
Johann Figl
 Globaler Atheismus – Folge verfehlter Glaubensvermittlungen und schadhafter
interreligiöser Kontakte?

George Nelliyanil OSBCam
 An Attempt to Meet Hindu Traditions in Life – Christian Monks’ Dialogue on
Ashram Level

Peter Ramers
 Monastisches Leben – zwischen Kontinuität und Inkulturation, die chinesische
Trappistenabtei Unserer Lieben Frau vom Trost (Shengmu shenwei yuan
聖母神慰院 /Hebei)

Sr. Carol Cook Eid
Deir Mar Musa – ein syrisches Kloster für den Dialog von Christen, Juden und
Muslimen – Film

1. Ist Mission nur ein anderer Ausdruck für „Dialog“? – Die Sendung Gottes weiter tragen hat eine
inhaltliche Dimension. Die Jesusgeschichte mit ihrer Vorgeschichte im Volk Israel und ihrer Rezeptionsgeschichte,
das christliche Narrativ, soll weiter erzählt werden – eine große Herausforderung hinsichtlich
der Unterscheidung von Botschaft und kulturbedingtem Ausdruck. Es gilt stets neu zu unterscheiden,
von welchen kulturbedingten Aussagen und Ausdrucksformen man Abschied nehmen kann
und muss und von welchen nicht, bleibt doch der Inhalt stets nur in kulturbedingten Formen vermittelbar
– Hermeneutik als Dauerauftrag.

2. Wie können die christlichen Gemeinschaften, speziell Orden und apostolischen Gemeinschaften in
der katholischen Kirche, von ihrem Charisma ausgehend mit diesem Anspruch anderen Kulturen und
Religionen begegnen? – Jenen, die Erkenntnis als zentral erachten (Hindu-Traditionen, buddhistische
Richtungen), jenen, die vorwiegend politisch-praktisch-ethisch ausgerichtet sind (Daoismus, Konfuzianismus)
usw. – Es stellen sich die Frage: Wo liegen Anknüpfungspunkte? und mehr noch: Wo finden
sich im Gegenüber der anderen Religion und Kultur die Spuren Gottes, von denen das Zweite Vatikanische
Konzil überzeugt ist, sie in den Religionen finden zu können und was sagen sie den Christen?

3. Auf der Suche nach dem Potential der Orden und apostolischen Gemeinschaften (eventuell auch der
neueren geistliche Bewegungen) für die Mission – in Geschichte und Gegenwart: Gibt es Verhalten,
Überzeugung, Lebensweisen in den Religionen, denen Christen zu begegnen verstehen und die vielleicht
in der einen oder anderen Spiritualität unserer christlichen Gemeinschaften eine besondere Kultivierung
und Qualifizierung erfahren haben: Gastfreundschaft, Ethik, Pilgerschaft und Migration, die
Kultur des Maßes? – um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Welchen Beitrag können Orden und ihre Charismen für die Mission im 21. Jh leisten?
Referate und Austausch

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