Interreligiös engagieren

Posted on Posted in Aktuell

religionsfriedenIn Berlin kann man sich vielfältig interreligiös engagieren. Es gibt zahlreiche Initiativen und Gruppen, die im interreligiösen Dialog aktiv sind. Aber es gibt auch interreligiöse Inititiven, die  im  Prozess zur Gründung des „Berliner Forums der Religionen“  entstanden sind. Das „Forum der Religionen“ ist die Plattform der Religionen in Berlin, die den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften und der Gesellschaft ermöglichen will. In den hier genannten Gruppen arbeiten Menschen unterschiedlicher Religionen, Weltanschauungen und Konfessionen zusammen.

Folgende Gruppen und Inititiven gibt es:

Brunch der Religionen – Musik der Religionen

Bitte dem Link zum Familienzentrum folgen: http://fznp.grundbaustein-ev.de/?page_id=485

 Lange Nacht der Religionen

An der „Langen Nacht der Religionen“ nehmen Kirchen, Religionsgemeinschaften, interreligiöse Gruppen und wissenschaftliche Einrichtungen teil, die am friedlichen Miteinander unterschiedlicher Religionen und Kulturen interessiert sind. Die „Lange Nacht der Religionen“ fand am 06. September 2014 bereits zum dritten Mal in Berlin statt. Rund 100 Einrichtungen haben ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher geöffnet und so Information und Gespräche ermöglicht. Die große religiöse Vielfalt Berlins wurde in dieser Nacht erfahrbar. Auch für 2015 ist wieder eine „Lange Nacht der Religionen“ in Berlin geplant. Die Veranstaltung wird von einem multireligiös besetzten Arbeitskreis und dem Verein „Lange Nacht der Religionen e.V.“ geplant und dezentral von den teilnehmenden Gemeinschaften durchgeführt.

Kontakt: Dr. Thomas M. Schimmel, post@1219.eu, Tel: 030/510 577 73

Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche

Bei den Konferenzen des „Berliner Forums der Religionen“ wurde mehrfach der Wunsch geäußert, die religionsübergreifende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stärker in den Fokus zu stellen. Die Initiative „Dialog der Religionen für Kinder und Jugendliche“ hat daher Multiplikatoren aus diesem Bereich zu einer ersten Konferenz im September 2014 eingeladen. Daraus ergaben sich einige Wünsche der Teilnehmenden, zum Beispiel Raum für den Erfahrungsaustausch, Aufbau eines Netzwerkes von Kolleginnen und Kollegen, sowie Hilfestellungen bei konkreten Fragen und Ideen. Die Initiative plant zurzeit die nächste Konferenz, die am 12. Februar 2015 stattfinden wird, und bei der erste Schritte unternommen werden, diesen Wünschen nachzukommen.

Kontakt: Anika Sendes, E-Mail: anika.sendes@kultur.berlin.de, Tel: 030/ 90 228 804

Gemeinsames Thema

AG „Gemeinsames Thema“ heißt: In jedem Jahr bereiten die Berliner Religionsgemeinschaften ein Thema vor und präsentieren es gemeinsam in der Öffentlichkeit. In diesem Jahr war die AG gut mit der Vorbereitung des Friedensthemas beschäftigt. Wozu und in welcher Weise die AG weiterarbeiten kann und soll, ist deshalb noch nicht ausreichend geklärt. Auf allen bisherigen Konferenzen des „Berliner Forums der Religionen“ wurde vor allem ein Wunsch vorgebracht: Begegnung und Kennenlernen der Religionen und Religionsgemeinschaften sollen vertieft werden. Dafür stand das Stichwort „Sommerfest“ oder eben „Begegnungsfest“. In einer realistischen Kräfteeinschätzung ist dies vermutlich erst für 2016 zu organisieren.

Ein zweiter Punkt, über den sich die AG relativ einig ist: Es sollte in jedem Jahr ein gemeinsam bearbeitetes Thema geben, das auf einer der Konferenzen vorgestellt wird (wie in diesem Jahr das Friedensthema). Offen ist noch, ob die Idee, sich am bundesweiten Vorlesetag zu beteiligen, eigenständig verfolgt oder z.B. als „Religionen lesen vor“ in ein Begegnungsfest integriert werden sollte.

Fazit: Die AG wird sich nach der Konferenz zur Klärung treffen und dann ggf. per email zur thematischen Weiterarbeit einladen.

Kontakt: E-Mail: frieden@berlin.de

Orte der Stille in Berlin

Ziel der AG „Orte der Stille in Berlin“ ist es, eine Webseite, einen Stadtplan, oder auch eine Broschüre zu entwickeln, in der sich spirituelle Orte in Berlin präsentieren. Unabhängig von Religion oder Weltanschauung sollen es Orte der Ruhe und Besinnung sein, Orte der stillen Meditation oder des Gebets, für jeden öffentlich zugänglich. Wir laden alle spirituellen Gruppen, religiösen Gemeinschaften und interreligiösen Initiativen Berlins
ein, ihren ORT DER STILLE durch unsere Arbeitsgruppe sichtbar zu machen. Wir sehen darin eine wirksame Ressource der Stadt, um der Schnelllebigkeit, dem Druck und der Hektik des Alltags ein Stück weit zu entgehen und innere Ruhe finden zu können.

Kontakt: Ron Eichhorn und Haladhara Thaler, E-Mail: orte.der.stille@berlin.de
Nächstes Treffen: Bitte über o.g. E-Mail-Adresse erfragen.

Frauen im interreligiösen Dialog

Themen der AG „Frauen im interreligiösen Dialog“ sind frauenspezifische Fragen zu Religion, den Aufgaben von Frauen in den Religionsgemeinschaften und spirituellen Gruppen sowie die Stellung als Frau in Religion und in der Berliner Gesellschaft. Wie hat sich die Rolle der Frauen in den unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften bis zur heutigen Zeit verändert, welche Verantwortung tragen Frauen in den Gemeinschaften und in der Gesellschaft? Zu diesen und anderen Fragen tauschen sich religiöse Frauen in der AG aus. Sie sprechen über ihre Gemeinsamkeiten und Kulturen, über ihre Herkunft und wohin es sie treibt.

Kontakt: Anika Sendes, E-Mail: anika.sendes@kultur.berlin.de, Tel: 030/ 90 228 804

Universelles Gedenken – die Trauerarbeitsgemeinschaft

Jede Religion und jede Weltanschauung hat ihre eigenen Trauerzeremonien und Rituale. Die meisten Religionen und Weltanschauungen geben darüber gerne Dritten gegenüber Auskunft. Leider finden sich diese Auskünfte nur im persönlichen Gespräch und zum Teil auf der jeweiligen Homepage. Eine umfassende, viele Religionen und Weltanschauungen berücksichtigende Plattform gibt es leider nicht. Diese möchte die Arbeitsgemeinschaft als interreligiöses Projekt im Rahmen des Berliner Forums der Religionen für Berlin und Brandenburg entwickeln.

Kontakt: E-Mail: info@universelles-gedenken.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.