Einführung in das Judentum am 15. Oktober

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Fortbildung für Dozentinnen und Dozenten der Verwaltungsakademie Berlin und Ausbildungsverantwortliche in der Berliner Verwaltung

(Dies ist eine geschlosssene Veranstaltung für Dozentinnen und Dozenten der Verwaltungsakadmie Berlin. Sollten am 10. Oktober aber noch Plätze frei sein, öffnen wir das Seminar. Wenn Sie Interesse haben, daran teilzunehmen, melden Sie sich bitte bei Frau Arndt (arndt@1219.eu) an. Wir informieren Sie dann am 10. Oktober, in der Reihenfolge der Anmeldung, ob eine Teilnahme möglich ist (Kursgebühr: ca. 40,00 Euro für Externe).)


Termin: 15. Oktober 2013, 8.30 Uhr – 16.00 Uhr
Ort: in Berlin-Mitte – wird rechtzeitig bekannt gegeben
Dozenten: Dr. Martin Bauschke, Religionswissenschaftler, und Itai Böing, Vorstandsmitglied der Neuen Synagoge
Moderation: Dr. Thomas M. Schimmel, 1219. Deutsche Stiftung für interreligiösen und interkulturellen Dialog e.V.


Als Dozentinnen, Dozenten und Ausbildungsverantwortliche ist man immer wieder mit der Vielfalt der Kulturen und Religionen in unserer Stadt konfrontiert. In einer Fortbildungsreihein Kooperation mit dem Verein „1219. Deutsche Stiftung für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ soll Einblick in diese Vielfalt gegeben werden.

Nachdem sich der erste Teil der Fortbildung mit dem Islam beschäftigt hat, wird im zweiten Teil in das Judentum eingeführt. Es ist die älteste der drei monotheistisch-abrahamitischen Buchreligionen und entwickelte sich vor ca. 3000 Jahren im Nahen Osten. Die Thora, bei uns besser bekannt als die Fünf Bücher Mose, ist die Grundlage des Judentums, in dem die Geschichte des einen Gottes mit seinem Volk Israel erzählt wird und die Grundgesetze niedergelegt sind. 13 – 15 Millionen Menschen bekennen sich weltweit zum Judentum, in Deutschland gibt es ca. 102.000 Jüdinnen und Juden, die in Jüdischen Gemeinden organisiert sind.

Durch die jüngere deutsche Geschichte und die Shoah, dem systematischen Völkermord während des Nationalsozialismus, genießt das Judentum eine besondere Aufmerksamkeit in unserem Land. Durch Einwanderung wachsen die jüdischen Gemeinden wieder und in Berlin gibt es inzwischen wieder ein blühendes jüdisches Leben. In den letzten Jahren wurde verstärkt darauf hingewiesen, dass die Wurzeln unserer Kultur jüdisch-christlich sind. Doch was bedeutet das? Was glauben Jüdinnen und Juden und welche Konfessionen gibt es? Wie drückt sie der Glaube im Alltagsleben aus? Und ist man als Jüdin oder Jude Mitglied eines Volkes oder eine Glaubensgemeinschaft?

Diese und viele weiteren (Ihrer) Fragen wollen wir bei unserer Fortbildung Judentum beantworten. Dabei wollen wir uns im ersten Teil der Fortbildung in Vortrag und Gespräch dem Judentum nähern und beim Besuch der Neuen Synagoge in der Oranienburger Str. am Nachmittag den praktischen Glaubensvollzug kennenlernen.

Sie sind herzlich dazu eingeladen. Da die Teile der Fortbildung nicht aufeinander aufbauen, können Sie gerne auch teilnehmen, wenn Sie am ersten Teil zum Islam nicht dabei waren.

Zeitplan:

08.30 Uhr – Beginn, 1. Arbeitseinheit mit Dr. M. Bauschke, Religionswissenschaftler und Theologe
10.00 Uhr – Kaffee
10.15 Uhr – 2. Arbeitseinheit
11.45 Uhr – kurze Pause
11.55 Uhr – Fragerunde

ca. 12.30 Uhr – Mittagpause (individuell)

13.50 Uhr – Treffen nach der Mittagspause
14.00 Uhr – Führung durch die Neue Synagoge und Gespräch mit dem Vorstandmitglied der Synagoge Itai Böing
16.00 Uhr – Ende der Veranstaltung

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